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ASV Harthausen 1946 e.V.

Vom Hartplatz zum Kunstrasen - Für den Sport und die Zukunft unserer Kinder. Nur gemeinsam schaffen wir das!

Wichtigste Grundvoraussetzungen für Kunstrasen gegeben

05.05.2026

Der ASV Harthausen nähert sich seinem Traum. Die Initiatoren sind überglücklich und können's kaum glauben. Eine kleines Problemchen gibt es noch.

Die Dietmar Hopp-Stiftung fördert den Umbau des bestehenden Tennenplatzes zum Kunstrasenplatz des ASV Harthausen mit 150.000 Euro und sichert damit die Finanzierung des Projekts. Einen ersten Hinweis auf einen "großen Sponsor" ohne Nennung von Name und Betrag des ASV-Vorsitzenden Axel Hoffmann sowie eine Anmerkung dazu von Bürgermeister Rainer Schaust bei der jüngsten Ratssitzung (wir berichteten am 22. April) hat Katja Jewski, Sprecherin der Stiftung, auf Anfrage der RHEINPFALZ am Freitag (24. April) bestätigt.

"Wir legen bei unserer Förderung im Sportbereich großen Wert auf die Nachwuchs- und Jugendarbeit der Vereine. Darüber hinaus hat uns das Angebot des ASV im Hinblick auf Chancengleichheit, Integration und Inklusion überzeugt", begründet Jewski die Bewilligung des Förderantrags durch die Stiftung. Der ASV Harthausen sei als gemeinnützig anerkannt und liege in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). Damit erfülle er zwei wesentliche weitere Voraussetzungen auf Förderanspruch. Natürlich werde die Stiftung die Verwendung des Geldes auch überprüfen, kündigt Jewski an. "Dazu kommen wir gegebenenfalls auch zur Besichtigung vor Ort." Der Verein muss alle Rechnungen vorlegen.

Harthausen überglücklich

Die Verantwortlichen im Verein sind "überglücklich" über den positiven Bescheid vom 2. April auf ihren Förderantrag vom Januar dieses Jahres. "Die Finanzierung des Projekts ist damit nun weitestgehend sichergestellt", sagt der Vorsitzende Hoffmann. "Wir haben der Dietmar Hopp-Stiftung im Antrag als auch bei dem Treffen hier vor Ort unser Modernisierungskonzept ASV vorgestellt, aber konkret nur und ganz spezifisch eine Förderung zur Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz beantragt", schildert Gerhard Schwarz, Projektleiter Kunstrasenplatz, die Vorgeschichte. Die Stiftung habe dem Antrag nun "vollumfänglich" entsprochen, freuen sich alle. "Wir Fußballer haben lange nicht geglaubt, dass dieser Traum wirklich wahr werden würde. Einfach großartig, dass das Projekt nun umgesetzt werden kann", zeigt sich auch Fußball-Abteilungsleiter Nico Eisensteck begeistert.

"Wir, das ganze Projekt- als auch Sponsoren-Team sind überglücklich. Unsere Dankbarkeit können wir nicht in Worte fassen", schreibt Schwarz im neuen ASV-Newsletter an die Mitglieder. "Unglaublich, aber wahr. Dank Euch konnten wir in den letzten knapp sechs Monaten über den Parzellenverkauf, Bannerwerbeflächen und sonstige Spenden sage und schreibe 130.000 Euro einsammeln." Aufgrund der bis heute generierten Gelder von zahlreichen Spendern samt Förderung der öffentlichen Hand sowie der Hopp-Stiftung und der vorliegenden Baugenehmigung sieht Hoffmann den Verein beim 770.000 Euro teuren Kunstrasenprojekt inzwischen "auf der Zielgeraden".

Hoffmann emotional

Es sei mehr als großartig, dass die Hopp-Stiftung gemeinnützige und zukunftsorientierte Modernisierungsprojekte von Sportanlagen mit ganzheitlichem Ansatz unterstützt. "Für unsere Gesellschaft ist das äußerst wertvoll. Ohne diese Hilfe könnten viele solcher Projekte nicht in die Tat umgesetzt werden", äußert sich der Vorsitzende grundsätzlich. Sie sei eine große Bestätigung und Wertschätzung für alle Unterstützer und alle, die sich ehrenamtlich mit viel Herzblut und oft enorm hohem Zeitaufwand in Vereinen engagieren. "Das motiviert ungemein und berührt mich persönlich sehr. Nun setzen wir alles daran, das Projekt kostenoptimiert und zügig zum Abschluss zu bringen", verspricht er.

Wie berichtet, geht das Projektteam davon aus, dass die Umwandlung noch in diesem Jahr über die Bühne geht. Zum Weitermachen fehlt allerdings noch die Baufreigabe. "Etwas Kopfzerbrechen bereiten uns noch die Auflagen der wasserrechtlichen Genehmigung, die noch nicht in allen Details festliegen und möglicherweise zu etwas höheren Gesamtkosten führen", warnt Projektleiter Schwarz. Der Verein sei mit der zuständigen Behörde in der Diskussion. Die wesentlichen Anforderungen aus Sicht der wasserrechtlichen Genehmigung seien herausfordernd, aber technisch lösbar", ergänzt Schwarz. Im Grund geht es mach seinen Worten um die Dimensionierung der Drainage. Beide erwarten "einen Abschluss in Kürze und somit auch die Bau-Freigabe". 

Stichwort: Dietmar Hopp-Stiftung

Die Dietmar Hopp-Stiftung gGmbH fördert Projekte in den Bereichen Medizin, Bildung, Soziales, Jugendsport und Klimaschutz in der Metropolregion Rhein-Neckar. Gemeinnützige Organisationen können ganzjährig Förderanträge einreichen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 hat die Stiftung bis heute gut 1,5 Milliarden Euro an Fördergeldern in den Bereichen Medizin, Sport, Bildung und Soziales zugesagt. Sie gehört nach eigenen Angaben zu den größten Privatstiftungen Europas.


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